Ausstellung „Hass vernichtet“ eröffnet

27.05.2013

Mit der Ausstellung „Hass vernichtet“ mit Fotografien von Nazischmierereien u.a. in der Region um Zossen von Irmela Mensa-Schramm eröffnete die Bürgerinitiative Zossen zeigt Gesicht am 23. Mai um 17.30 Uhr in der Fischerstraße 26 eine Ausstellung im Rahmen von „Zossen erinnert – 1933 und die Folgen“. Die Berlinerin Mensa-Schramm ist bundesweit bekannt und aktiv, wenn es darum geht rechtsextreme Parolen im öffentlichen Raum nicht nur zu dokumentieren, sondern auch zu beseitigen.

Das Gebäude in der Fischerstraße 26 wurde der BI von der Stadt für die folgenden Ausstellungen, darunter eine Dokumentation über die am 29. Juni 1933 in Zossen zusammengetriebenen, gefolterten und verhafteten Nazigegner, zur Verfügung gestellt.

Die Fischerstraße 26 sollte das Nachfolge-Haus der Demokratie werden, nachdem das alte in der Kirchstraße von Neonazis abgefackelt wurde. Der Kreis, dem das Gebäude damals gehörte, kam der BI im Kaufpreis entgegen. Leider machte die Bürgermeisterin von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch mit dem Argument, das Haus für die BI Zossen zeigt Gesicht zu sichern. Das ist jetzt drei Jahre her, ohne das von Seiten des neuen Besitzers, der Stadtverwaltung, Anstalten einer Sanierung gemacht werden.

Die Ausstellung „Hass vernichtet“ ist jeweils am Donnerstag von 14.00 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr zu sehen. Schüler der Zossener Goetheschule werden sich darüber hinaus in einem Projekt mit Irmela Mensa-Schramm damit beschäftigen, wie zeichnerisch und verbal aus den Menschen verachtenden Parolen friedliche Botschaften werden können.

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