BER – Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

01.09.2014

Die Piratenpartei Brandenburg hatte die Direktkandidaten des Wahlkreises 25 zu einer Podiumsdiskussion zum BER nach Rangsdorf eingeladen. Der Einladung in das Hotel Seebad-Casino (Insel Falkenstein) folgten:
Dr. Karin Petersohn (CDU)
Carsten Preuß (DIE LINKE)
Dietlind Juliane Biesterfeld (SPD)
Dr. Gerhard Kalinka (GRÜNE/B 90)
Oliver Mücke (Piratenpartei)
Klaus Rocher (FDP)
Christoph Schulze (BVB / FREIE WÄHLER).

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Einig waren sich die Direktkandidaten bei Fragen zum erweiterten Nachtflugverbot, bei der Verhinderung einer dritten Start- und Landebahn und bei der zügigen Umsetzung des gesetzlich vorgesehenen Schallschutzprogramms. Hinsichtlich eines Baustopps bzw. eines weiteren Flughafenstandortes, gab es unterschiedliche Auffassungen. Wer Flughäfen sät, wird Luftverkehr ernten und wer Flugzeuge sät, erntet Klimawandel. Die Vertreter der LINKEN und GRÜNE/B 90 sprachen sich daher gegen den Bau eines weiteren Flughafens in Brandenburg aus. Ich wies darauf hin, dass der BER als mittelgroßer Flughafen mit einem Zwei-Bahnen-System mit maximal 360.000 Flugbewegungen (Starts und Landungen) pro Jahr genehmigt wurde. Mehr Flugbewegungen sind nicht zulässig. Vielmehr gilt es, die Subventionen für den umweltunfreundlichen  Flugverkehr abzubauen und diese Mittel in den umweltfreundlichen Schienenverkehr umzuleiten. 

Beispielsweise können höhere oder lärmabhängige Start- und Landegebühren eingeführt bzw. eine Bundesratsinitiative zum Abbau der Subventionen beim Luftverkehr eingereicht werden. Bahn und Reisebusse sind die umweltfreundlichsten Verkehrsmittel. Das Flugzeug weist die schlechteste Ökobilanz auf. Vertreter anderer Parteien oder politischer Vereinigungen versprachen den Baustopp des BER in Schönefeld und den Bau eines neuen Flughafens an einem anderen Standort.

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