Bericht zur jüngsten Sitzung des Ausschusses KTL der Stadt Zossen

03.07.2012

 Der Ausschuss für Kultur, Tourismus und Landesgartenschau der Stadt Zossen tagte am 19.06.2012 im Waldstadt-Treff in Wünsdorf.

Hauptthemen waren der Stadtpark Zossen und der PanoramaWeg in den Zossener Mühlenbergen.


Stadtpark Zossen

 Zum Stadtpark gibt es einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung (Beschluss-Nr. 016/10) vom 14.04.2010 hinsichtlich der Erarbeitung eines Stadtparkentwicklungskonzeptes. Der Beschlussantrag ist seinerzeit vom Ausschuss KTL erarbeitet worden.

Ich informierte die Ausschussmitglieder, dass am 29.06.2012 die wissenschaftliche Arbeit von Frau Dr. Caroline Rolka vorgestellt wird. Der Vortrag zur Geschichte, Bedeutung und zu Empfehlungen für die Sanierung beginnt um 18:00 Uhr im Hotel "Weißer Schwan" in Zossen. Studenten des Studiengangs Denkmalpflege der TU Berlin haben sich, unter Leitung von Frau Dr. Rolka, mit dem Stadtpark intensiv beschäftigt. Das in diesem Zusammenhang entstandene gartendenkmalpflegerische Konzept für den Stadtpark wird vorgestellt. Klaus Reinhardt regte an, dass Thema Stadtpark wieder in die SVV zu bringen.

In diesem Zusammenhang informierte ich über Bauarbeiten am Parkplatz C am Schlosspark zwischen Kirchstraße und Fischerstraße. Diese Baumaßnahme ist nicht auf der Prioritätenliste und nicht als Einzelposition im Haushaltsplan aufgeführt. Auf Nachfrage erinnerte Konrad Tschorn daran, dass es 2007 eine Einwohnerversammlung zu diesem Parkplatz gab. Der Tenor war, der Parkplatz sollte nicht befestigt (versiegelt) werden. Lediglich die Beleuchtung und die Zufahrt von der Fischerstraße sollten realisiert werden.

Dr. Reinecke erinnerte daran, dass eine Befestigung des Parkplatzes nicht vorgenommen werden sollte, da vom Bahnhof kommend ein attraktiver Fußweg durch die Stadt geführt werden sollte, der über die Kalkschachtöfen, Nottekanal, Stadtpark, Kirchstraße, Markt bis zum Kietz bzw. bis zum Museum Alter Krug führen sollte. Das Grundstück im Schlosspark sollte städtebaulich effektiver genutzt werden. Die Stadtverordnetenversammlung Zossen hat sogar auf seiner Sitzung am 20.11.2007 einen Beschlussantrag (Vorlage 142/07) bestätigt, womit der Bau eines befestigten Parkplatzes im Bereich der ehemaligen Kita "Waldhäuschen" in Zossen abgelehnt wird, da er in einer Parkanlage liegt. Der vorhandene unbefestigte Parkplatz sollte weiter genutzt werden.

Der Ausschuss hat schließlich verschiedene Fragen zum Stadtpark erarbeitet, die an die Verwaltung gerichtet werden.

Panoramaweg in den Mühlenbergen

An einigen Stellen wurden nunmehr Hinweisschilder zum Panoramaweg aufgestellt. Klaus Reinhardt und ich hatten den Panoramaweg abgelaufen und die Wegeführung in eine Karte übertragen. Im Ergebnis wurde auch eine „Wegeliste“ erarbeitet. Diese Unterlagen sind erforderlich, um jetzt gemäß § 52 Brandenburgisches Naturschutzgesetz und § 15 Waldgesetz des Landes Brandenburg einen Antrag zum Anlegen des Wanderweges zu stellen. Bislang liegt noch nicht die notwendige „Markierungserlaubnis“ vor.

Der Wanderweg soll die Bezeichnung Panoramaweg in des Zossener Mühlenbergen erhalten und als Nebenwanderweg (Laubgrüner Kreis auf weißem Untergrund. markiert werden. Klaus Reinhardt empfahl, die Verwaltung zu bitten, auf der Basis der erarbeiteten Unterlagen den Antrag auf Markierungserlaubnis beim Landkreis stellen. Diese Vorgehensweise hat der Ausschuss auch bestätigt.

In der Einwohnerfragestunde gab es die Frage, wann die nächste Landesgartenschau (2017/18) ausgeschrieben wird. Hierzu wurde auf einen Presseartikel von vor etwa 3 Monaten verwiesen, in dem Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger kaum noch einen finanziellen Spielraum für Landesgartenschauen nach 2013 sieht. Demnach prüft die Landesregierung derzeit, wie es mit dem bisherigen Modell der Landesgartenschauen künftig weitergehen soll.

Die Bürgermeisterin teilte vor der Sitzung mit, dass sie aus terminlichen Gründen an der Sitzung des KTL nicht teilnehmen kann und auch keinen Vertreter schicken kann. Leider lag auch kein Bericht aus der Verwaltung vor, obwohl ich die Bürgermeisterin darum gebeten hatte, über die Planungen für eine Galerie und für ein Schulmuseum im Gebäude Kirchplatz 7 zu informieren sowie über den Stand zu den geplanten Radwegen zwischen Schöneiche – Kallinchen und am Nottekanal.

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