DIE LINKE hat mich als Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 62 gewählt

26.09.2016

Am 24. 09. 2016 fand im Bürgerhaus Zossen/OT Wünsdorf, die Wahlkreisversammlung der Partei DIE LINKE zur Nominierung der Direktkandidatur im Bundestagswahlkreis 62 für den 19. Deutschen Bundestag statt.

Mit 96 % der Stimmen wurde ich nominiert. Von 125 Stimmberechtigten haben 124 abgestimmt. Es gab 119 Ja-Stimmen, zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen. Ich bedanke mich für das Vertauen und freue mich auf einen engagierten Wahlkampf.

In meiner Vorstellungsrede stellte ich zwei Themen in den Mittelpunkt: Soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.
Zu den klassischen linken Forderungen - mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Solidarität - gehört unabdingbar auch der sozial-ökologische Umbau der Gesellschaft. Insofern möchte ich mehr frisches Grün ins kräftige Rot bringen. Oder anders gesagt: Soziale Gerechtigkeit muss verbunden werden mit einer nachhaltigen Entwicklung, dem ökologischen Umbau der Gesellschaft.

Eingegangen bin ich u. a. auch auf die sogenannten Freihandelsabkommen: Dabei geht es bei diesen Abkommen nicht nur um freien Handel - schon gar nicht um fairen Handel. Es geht um die Frage, wer entscheidet in Zukunft über unser Leben, wer entscheidet über die Art, wie wir produzieren, arbeiten und konsumieren. Sind es die Konzerne, oder sind es demokratisch gewählte Parlamente. Ich stehe dafür, dass die gewählten Parlamente ihre Gestaltungsmöglichkeiten nicht aus der Hand geben - denn durch Investor-Staats-Schiedsverfahren sollen Konzerne die Macht erhalten, staatliche Regulierung anzugreifen oder zu behindern.

Ich möchte mich gern einbringen, wenn es darum geht, eine wirkliche gesellschaftliche Alternative zu gestalten. Holen wir die Hoffnung wieder auf die linke Seite.

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