Diskussionsveranstaltung "Mehr Transparenz und Beteiligung bei Energieprojekten - Wege zur Akzeptanz"

15.09.2011

Ralf Christoffers lud gemeinsam mit der Bevollmächtigten des Landes Brandenburg beim Bund, Staatssekretärin Tina Fischer, zum Diskussionsabend „Mehr Transparenz und Beteiligung bei Energieprojekten – Wege zur Akzeptanz“ am 14. 09. 2011 in die Landesvertretung Brandenburg in Berlin ein.

Christoffers hielt die Einführungsrede und nahm auch an der Podiumsdiskussion teil. Weitere Gäste bei der Podiumsdiskussion waren Bernd Vogel, Geschäftsführer der Wingas-Tochter Opal-Nel-Transport, Jürgen Kipp Präsident des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg, Rechts­an­walt Dr. Frank Fellenberg von der Kanzlei Redeker Sellner Dahs und Dr. Eberhard Henne von der Bürgerinitiative „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“.

Für elementar halte ich eine frühzeitige und größtmögliche Transparenz bei der Vermittlung von Fakten über ein geplantes Projekt. Das war auch der Grundtenor der Veranstaltung. Die Akzeptanz von Projekten kann beispielsweise erhöht werden, indem den Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit geboten wird, sich an den wirtschaftlichen Erträgen der Anlagen zu beteiligen. Auch die Gründung von Stadtwerken kann die Akzeptanz von Energieprojekten erhöhen.

Die Menschen müssen wissen, wohin die Reise geht und welche sachlichen Gründe hinter den Entscheidungen stehen. Dabei müssen die Sorgen und Ängste der Menschen ernst genommen werden. Aber bei der Vermittlung der Gründe für Entscheidungen darf es nicht belassen werden. Die Menschen müssen hinsichtlich der Standortwahl auch die Möglichkeit haben, mitzuentscheiden. 

Auf Wirtschaftlichkeit achten und die Menschen durch Transparenz und direkte Beteiligung in die Planungen einbeziehen: Das sind die richtigen Wege bei der künftigen Nutzung der erneuerbaren Energien.

Das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg hat ein Bürgerdialog-Portal eingerichtet, mit dem offene energiepolitische Fragen geklärt werden können.

www.direktzu.de/energiepolitik-brandenburg

Anwesend waren u. a. auch Peter Ilk der Bürgermeister der Stadt Baruth/Mark, Thomas Lilienthal, stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Steuerzahler Brandenburg, Michael Jungclaus, Mitglied der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNE des Landtages, Caroline Libotte vom Planungsbüro Ökotec (Moderierte das Dialogforum zum geplanten Windpark in Kallinchen) und Helga Ehresmann von der BI „Freier Wald“ e.V.



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