Einladung zur geführten Wanderung auf dem Boden-Geo-Pfad am 23. Juni

15.06.2012


Einladung zu einer geführten Wanderung auf dem Boden-Geo-Pfad
in den Sperenberger Gipsbrüchen und Klausdorfer Tongruben.



Datum: 23.06.2012
Beginn: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Strandbad Klausdorf
Länge: ca. 14 km
Dauer: ca. 4,5 h

Im Rahmen des 112. Deutschen Wandertages findet am 23. Juni eine der schönsten geführten Touren auf dem Boden-Geo-Pfad statt. Um 10 Uhr beginnt die Wanderung am Strandbad Klausdorf. Wanderleiter Klaus Reinhardt vom Verein "Pro Mellensee" e.V. hat eine schöne Routenführung ausgewählt.

Eng verschlungene Pfade, tiefe Schluchten, steile Hänge und zwischendrin ein funkelndes Gewässer – der Abbau der Rohstoffe Ton und Gips rund um Klausdorf und Sperenberg hat eine anheimelnde Landschaft entstehen lassen. Sogar mächtige Felsen und steile Schluchten gehören dazu. Auch das verträumte Niedermoorgebiet ’Faules Luch’ und ein alter Ziegeleiofen werden zu sehen sein.

Der 2008 eingeweihte Boden-Geo-Pfad erschließt die vielfältige Kultur- und Naturgeschichte. In diesem Gebiet reichen Gips- und Tonvorkommen bis an die Erdoberfläche.

Ich werde etwas über den Boden der märkischen "Streusandbüchse" erzählen. Klaus Wendt vom Förderverein Heimatstube Sperenberg wird vor Ort über die Geschichte des Sperenberger Gipsabbaus informieren. Die Wanderer kommen am einstmals tiefsten Bohrloch der Welt und dem einzigen natürlichen Erdfall Brandenburgs vorüber. Vom Sperenberger Aussichtsturm gibt bei hoffentlich guter Sicht einen weiten Blick ins Baruther Urstromtal.

Am Strandbad Sperenberg wird es eine Rast geben. Das neue Pächter-Ehepaar Greulich wird die Wanderer bei Blasmusik bewirten. Auf der Rücktour kann man die Ruine des Hoffmannschen Ringofens nicht nur von außen sehen, sondern auch betreten. Fledermäuse, die hier ihren Winterschlaf halten, werden allerdings nicht zu sehen sein. Der Klausdorfer Peter Hentschel, der früher in der Ziegelei arbeitete, wird erzählen, wie das Brennen der Steine in diesem Ofen einst vonstatten ging.

Weitere Infos zum Lehrpfad unter www.boden-geo-pfad.de

 

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