1. Mai - Tag der Arbeit

04.05.2017

 

1. Mai - Tag der Arbeit: Gute Stimmung herrschte beim 27. Familienfest auf dem Luckenwalder Boulevard und beim DGB-Fest auf der Mühleninsel in Königs Wusterhausen.

In Luckenwalde gab es das mittlerweile traditionelle Programm mit Live-Musik der »Lustigen Beelitzer«, Showgruppen, der beliebten Tombola sowie das Quiz mit Sachpreisen für die Besucherinnen und Besucher. Nicht fehlen durfte der leckere selbstgemachte Kuchen.  In diesem Jahr durfte ich "Glücksfee" spielen und die Preise den glücklichen Gewinnern übergeben. Viele Info-Stände von Vereinen, Verbänden und Gewerkschaften luden zum Gespräch ein. Für die kleinen Gäste gab es eine musikalische Spieleshow mit Hüpfburg sowie einen mobilen Fahrradparcour.

Beim DGB-Fest in Königs Wusterhausen waren DIE LINKE, SPD, verschiedene weitere Gewerkschaften und Organisationen mit Infoständen vertreten. Es gab Musik z. B. vom Birusa Chor aus Königs Wusterhausen.

Ich konnte mich als Direktkandidat für den WK 62 zur Bundestagswahl bei beiden Veranstaltungen vorstellen.

Dabei stellte ich die Ergebnisse des gerade vom Bundeskabinett verabschiedeten 5. Armuts- und Reichtumsberichtes in den Mittelpunkt.
Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung in Deutschland hat die Kluft zwischen Arm und Reich weiter vergrößert. Im Klartext: Wohlhabende profitieren von der guten Wirtschaftslage, an den weniger Situierten geht der Aufschwung vorbei. Im ursprünglichen Entwurf gab es u. a. auch den Hinweis, dass der Einfluss von Vermögenden auf politische Entscheidungen zunimmt.

Angesichts der unfassbar ungerechten Vermögensverteilung in Deutschland ist die Einführung einer Vermögenssteuer und der Ausbau der Erbschaftssteuer notwendig. Der Spitzensteuersatz, der unter Schröder gesenkt wurde, muss wieder angehoben werden. Reiche müssen mehr Verantwortung für Gesellschaft und Gemeinwohl übernehmen.

Dass Wirtschaft und Gesellschaft so sein sollten, wie sie sind, kann heute – abgesehen von den wenigen Profiteuren des Status quo – niemand mehr behaupten. In den nächsten Jahren wird sich entscheiden, in welche Richtung sich unsere Gesellschaft bewegt. Es geht um die Frage, wer entscheidet in Zukunft über unser Leben, wer entscheidet über die Art wie wir produzieren, arbeiten und konsumieren: Sind es die Konzerne oder sind es demokratisch gewählte Parlamente? Ich stehe dafür, dass es die gewählten Parlamente sind, die im Sinne des Gemeinwohls Entscheidungen treffen.

Für den erforderlichen ökonomischen und technischen Wandel muss Nachhaltigkeit das Leitziel werden. Höher-Schneller-Weiter hat ausgedient. Erforderlich ist ein sozial-ökologischer Umbau der Gesellschaft. Umweltschutz ist kein Luxus, sondern auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit - auch weltweit. Bei den Freihandelsabkommen TTIP und CETA reden alle über freien Handel. Wir müssen endlich über fairen Handel reden. Fairer Handel verringert auch die Ursachen für Konflikte und kriegerische Auseinandersetzungen. Als ein Schritt für mehr Frieden auf der Welt setze ich mich dafür ein, Waffenexporte zu unterbinden und keine deutschen Truppen in Auslandseinsätze zu entsenden.

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