Offener Brief an die Eltern, Erzieherinnen und Erzieher in der Stadt Zossen

23.08.2011

Liebe Eltern, liebe Erzieherinnen und Erzieher,
neben der Familie sind für unsere Kinder auch Kindertagesstätten, Schulen und Horteinrichtungen Ausgangspunkte für ein erfolgreiches, selbstbestimmtes Leben. Aus diesem Grund liegt mir als Bürgermeisterkandidat das Thema Bildung und Erziehung besonders am Herzen. Spätestens seit Pisa und den darauffolgenden Untersuchungen ist bekannt, dass jedes Jahr, das ein Kind in einer personell und materiell gut ausgestatteten Kita (und später auch Schule und Hort) verbringt, die sozialen und emotionalen Fähigkeiten von Kindern verbessert.
Als Familienvater weiß ich, welch wichtige Rolle dabei die Erzieherinnen und Erzieher für unsere Kinder spielen und wie wichtig Kitas und Horteinrichtungen sind. Ich werde dafür sorgen, dass wir so viele Kitas bauen, wie Plätze gebraucht werden. Die Stadt trägt auch die Verantwortung dafür, dass die Hortkinder die Zeit nach dem Unterricht in einer räumlich ausreichenden und angenehmen Atmosphäre verbringen können.
Nicht nur die Bindung des Kindes zu Mutter und Vater, sondern auch die zwischen Kind und Erzieher ist wichtig für ein gutes Gelingen frühkindlicher Bildung und Entwicklung. Deshalb werde ich das Rotationsprinzip abschaffen und mit Ihnen gemeinsam über weitere Verbesserungen ihrer Arbeitssituation nachdenken.
Vorhandene städtische Kitas werden auch weiterhin in städtischer Trägerschaft bleiben. Für neue Konzepte und Lehrmethoden in neuen Kitas stehe ich auch anderen Trägern offen gegenüber, wenn sie das bestehende Angebot sinnvoll ergänzen.
Für eine zukunftsfähige Bildung und Erziehung sind Gebäude und Räume mit moderner Ausstattung neben entsprechendem Personal Grundvoraussetzung. Ich werde mich um eine zeitgerechte Sanierung der älteren Kitas, Horteinrichtungen und Schulen kümmern, um kurze Wege bei Kleinreparaturen und um schnelle Lösungen bei Problemen.
Vor allem aber wird keine Erzieherin und kein Erzieher Angst um den Arbeitsplatz haben müssen, jeder wird seine Meinung offen äußern dürfen, ohne Repressalien zu fürchten und jeder wird die Möglichkeit haben, sich in Entscheidungsprozesse einzubringen.
Um dies umzusetzen, ist mein Motto „Miteinander. Für Zossen.“ Dafür brauche ich Sie als Experten. Mit ihren Erfahrungen können Sie helfen, vernünftige, sachgerechte und vor allem schnelle Lösungen zu finden, Mängel rechtzeitig zu erkennen und mit mir zusammen zu beheben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr

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