Radtour von Wünsdorf über Neuhof nach Zesch und Lindenbrück bei schönstem Wetter

04.09.2011

Am Sonntag, den 04. September 2011, ging unsere Radtour durch die Ortsteile von Zossen über Wünsdorf, Neuhof und Lindenbrück nach Zesch am See. Treffpunkt war das Tierheim in Zossen, durch das uns Burkhardt Emmerich führte. Deutlich wurde, dass sich hier auch in den letzten Monaten wieder viel getan hat. Herr Emmerich erläuterte uns auch die weiteren Pläne. Gut war, dass die Fraktion SPD/LINKE/VUB den Änderungsantrag zum Haushaltsplan 2011 eingebracht hatte, wonach das Tierheim Zossen mit 4.500 € unterstützt werden soll. Das Geld wurde gut angelegt. Wichtig ist nun, dass die Stadt Zossen mit dem Tierheim Zossen auch endlich den Fundtiervertrag abschließt.

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Anschließend informierte uns Werner Borchert über die Situation in der Bücherstadt. 20.000 zahlende Gäste und 70.000 Besucher insgesamt, sind ein Beleg für die Attraktivität der Bücher- und Bunkerstadt. Viele der über 30 Teilnehmer der Radtour nutzten die Gelegenheit um sich mit ihrer Unterschrift gegen die Schließung der Neuen Galerie zu wenden. Beim MTV Wünsdorf erläuterte uns u. a. Rolf von Lützow die Situation der Sportplätze und des Vereinshauses. Insbesondere die Leichtathletikanlagen für die Oberschule und ein Kunstrasenplatz sind dringend notwendig.

Interessant war auch die Besichtigung der Kirche in Wünsdorf, die von 1841 bis 1843 als klassizistischer Putzbau entstand. Mit Willi Voss haben wir anschließend den Gemeindeteil Neuhof erkundet und u. a. das Dorfgemeinschaftshaus besucht, das dringend saniert werden muss. Deutlich wurde aber auch der schlechte Zustand der Straßen.

In der Oberförsterei in Zesch am See begrüßten und Ortsvorsteher Heiko Kiwitt und Oberforsträtin Britta Lolk. Herr Kiwitt schilderte uns die aktuellen Probleme des Ortsteiles und Frau Lolk berichtete über die Situation der Oberförsterei, die zum Ende des Jahres nach Wünsdorf verlegt wird.

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Mit Rainer Krawczyk vom Verein am Mühlenfließ besuchten wir zu guter Letzt den Schießplatz Wünsdorf. Hier waren noch die Spuren der letzten Schießveranstaltung zu sehen. Ich betonte nochmals, dass aus meiner Sicht eine solche Schießanlage an diesem Standort nicht betrieben werden darf, weil den Einwohnern von Wünsdorf, Neuhof, Funkenmühle, Lindenbrück und Zesch derartige Lärmbeeinträchtigungen nicht zugemutet werden können. Insbesondere das Jagdparcoursschießen (Tontauben-schießen) kann an diesem Standort daher nicht ausgeübt werden!

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