Saisonende des Kraut und Rübenmarktes und Erntedankfest in Zossen

02.10.2016

Am Sonntag, den 02. Oktober endete die diesjährige Saison des Kraut- und Rübenmarktes. Dank des Bildung und Aufklärung Zossen e.V., der mit Kurt Liebau und Elisabeth Kunkel die Marktleiter stellt, beteiligten sich auch am letzten Markt des Jahres wieder viele Händler aus der Region. Der Kraut- und Rübenmarkt auf dem Zossener Kirchplatz ist zu einer festen Institution in unserer Stadt geworden.

Der Markt wurde extra auf den Sonntag verschoben, um ihn mit dem Erntedankfest zu verbinden. Christen erinnern mit dem Erntedankfest an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Traditionell wurde der Altar der Zossener Kirche zum Abschluss der Ernte mit Obst, Gemüse, Brot oder Getreide festlich geschmückt. Seit die Menschen Ackerbau und Viehzucht betreiben, gehört der Erntedank zu den wichtigen Festen im Jahreskreis. Gerade in Anbetracht der industriellen Massenherstellung von Lebensmitteln verändert sich die Bedeutung des Festes. Ein Bezug oder eine Abhängikeit zur heimischen Ernte ist bei vielen Menschen weitestgehend verloren gegangen - nicht aber die Freude, Erntedank zu feiern. Nach dem Erntedankgottesdienst füllte sich der Markt nochmals. Händler und Besucher konnten die wohltuende Herbstsonne genießen. Die gute Stimmung nutzten viele Marktbesucher und Händler auch für anregende Gespräche bei einem Stück Kuchen oder einer Tasse Kaffee. 

Aus der Region für die Region, dieser Grundgedanke des 2004 gegründeten Marktes gilt noch immer und wird auch 2017 vom Frühjahr bis zum Herbst mit Leben erfüllt. Die Botschaft: Obst, Gemüse, Honig, Wein oder Blumen müssen nicht über Tausende von Kilometern zum Verbraucher transportiert werden, Einheimisches schmeckt auch besser. Wir alle entscheiden letztlich durch unser Kaufverhalten auch darüber, wie die Menschen hinter dem Produkt leben.



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