Weide im Zossener Stadtpark gepflanzt

12.05.2015

Nach der Fällung der Trauerweide im Zossener Stadtpark 2013 habe ich jetzt eine neue Trauerweide an gleicher Stelle gepflanzt. Über die Ersatzpflanzung wurde sehr lange ohne Ergebnis diskutiert. Die Bürgermeisterin hat sich bislang geweigert, die Weide nachzupflanzen. Jetzt, nach dem Fest der Vereine und nachdem absehbar war, dass die Eisheiligen keine Gefahr darstellen, war ein guter Zeitpunkt, die seit 2013 Jahren ausstehende Ersatzpflanzung zu realisieren.

Die 2013 gefällte freistehende Trauerweide auf der zentralen Freifläche Im Zossener Stadtpark gehörte zu einem wichtigen Gestaltungsmerkmal des Gartendenkmals. Bereits im Herbst 2013 hatte der Ortsbeirat Wünsdorf, mit dem damaligen Ortsvorsteher Dieter Jungbluth, angeboten, die Mittel für eine neue Trauerweide zu spendieren.
Als Mitglied des Ortsbeirates Zossen habe ich nun die Trauerweide (Salix alba Tristis) aus eigenen Mitteln finanziert. Das schnelle Wachstum der Weide lässt erwarten, dass der Baum bald wieder die die Funktion als wichtiges Gestaltungsmerkmal im Park einnimmt.
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Die Trauerweide bildet bis 20 m hohe Bäume mit langen, gelbholzigen Trieben, die bis zum Boden hängen. Es handelt sich um einen typischen Parkbaum, der eine sehr schöne Kulisse gerade an Gewässer bildet.

Die Situation im Stadtpark ist jedoch insgesamt  unbefriedigend. Es zeigt sich erneut die Notwendigkeit eines Parkentwicklungskonzeptes. In der jüngeren Vergangenheit wurden bereits zahlreiche Bäume gefällt, ohne dass es im Stadtpark Nachpflanzungen gab. Die Stadtverordnetenversammlung hatte bereits 2010 beschlossen, dass ein Pflege- und Entwicklungskonzept für den Stadtpark Zossen erarbeitet wird. Nur durch planmäßiges und rechtzeitiges Nachpflanzen von Jungbäumen kann der Charakter des Parks erhalten werden.
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                                                     historische Postkarte mit Trauerweide

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