Weihnachtsüberraschung im Zossener Stadtpark!

22.12.2016

Keine Weihnachtsüberraschung vor dem Baum, sondern eine Weihnachtsüberraschung durch den Baum gibt es im Zossener Stadtpark zu bestaunen. Nach der Fällung der Trauerweide im Zossener Stadtpark 2013 wurde jetzt die seinerzeit beauflagte Ersatzpflanzung durch die Stadt Zossen endlich realisiert. Bedauerlicherweise musste für diese Pflanzung erst ein Gericht bemüht werden.

Die Bürgermeisterin hatte sich lange geweigert, die Weide nachzupflanzen. Die 2013 gefällte freistehende Trauerweide auf der zentralen Freifläche im Zossener Stadtpark gehörte zu einem wichtigen Gestaltungsmerkmal des Gartendenkmals. Bereits im Herbst 2013 hatte der Ortsbeirat Wünsdorf, mit dem damaligen Ortsvorsteher Dieter Jungbluth, angeboten, die Mittel für eine neue Trauerweide zu spendieren. Auf diesen Vorschlag ging die Bürgermeisterin leider nicht ein. 2015 hatte ich die Trauerweide (Salix alba Tristis) für die Stadt Zossen aus eigenen Mitteln finanziert und neu gepflanzt. Allerdings ließ die Bürgermeisterin diesen Baum durch den Bauhof wieder entfernen. Die Trauerweide bildet bis 20 m hohe Bäume mit langen, gelbholzigen Trieben, die bis zum Boden hängen. Es handelt sich um einen typischen Parkbaum, der eine sehr schöne Kulisse gerade an Gewässer bildet. Kleiner Schönheitsfehler am Rande: Der neu gepflanzte Baum steht nicht in der historischen Sichtachse. O Weidenbaum, o Weidenbaum wo sind denn deine Blätter; du grünst ja nur zu Sommerzeit.

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