Zossen bewirbt sich um die Laga 2019

30.11.2014

Zossen bewirbt sich um die Austragung der 6. Landesgartenschau 2019. Der Hauptausschuss und der Ausschuss KTL haben mit großer Mehrheit ihren Segen gegeben, das Interesse an der Ausrichtung der Laga 2019 anzumelden. Zossen konkurriert dabei mit Bad Freienwalde, Wittstock/Dosse, Spremberg, Beelitz und Seelow. Eine Jury entscheidet im Januar 2015 darüber, weche Bewerberstädte zur Abgabe einer qualifizierten Bewerbung aufgefordert werden.

Aus meiner Sicht ist die Laga eine Chance für die weitere touristische und infrastrukturelle Entwicklung der Stadt. Die Stadtverordnetenversammlung entscheidet zwar erst am 10. Dezember 2014 über die Bewerbung zur Laga 2019, aber die Ausschüsse gaben grünes Licht, dass die Stadt Zossen innerhalb der Bewerbungsfrist, die am 28. November 2014 endete, eine qualifizierte Bewerbung abgibt.

Weitere Städte hatten geprüft, sich am Interessenbekundungsverfahren für die Laga zu beteiligen. Allerdings haben sich Städte wie Potsdam, Lübben oder Fürstenwalde letztlich nicht für eine Interessenbekundung entschieden. Jetzt wird eine Jury aus Vertretern des Ministeriums, des Städte- und Gemeindebundes und des Vereins zur Förderung von Landesgartenschauen in Brandenburg bis 19. Januar 2015 die Finalteilnehmer auswählen. Es gibt keine Festlegung, wie viele weiterkommen. Es könnten auch alle Kandidaten die nächste Runde erreichen.

Für Zossen wurde die Bürgermeisterin, Michaela Schreiber, ermächtigt, die notwendigen Unterlagen für die Interessenbekundung zusammenzustellen und einzureichen. Kern der Laga 2019 sollen der Zossener Stadtpark, das Burg-/Schlossareal, das Einkaufszentrum in der Kirchstraße, der Nottehafen, das Oertelufer, der Marktplatz in Zossen, der Nottekanal und die sog. Verschönerung sein.

Das Interessenbekundungsverfahren wurde Anfang Oktober 2014 durch das Landwirtschaftsministerium veröffentlicht. Potentielle Mitbewerber haben allerdings bereits im Frühjahr 2014 begonnen, konzeptionelle Vorstellungen für eine Laga Bewerbung auszuarbeiten. In Zossen wurde die Verwaltung erst vor wenigen Wochen auf das Interessenbekundungsverfahren aufmerksam. Insofern war keine Zeit mehr für eine breite Diskussion hinsichtlich der konzeptionellen Ausrichtung einer Laga in Zossen. Es bleibt zu hoffen, dass die Bürgermeisterin die richtigen Unterlagen eingereicht hat und wir damit den Vorausscheid bestehen.

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