Zu Besuch beim 10-jährigen Jubiläum des Fördervereins Horstmühle e.V.

11.09.2017

Der Förderverein Horstmühle e.V. beging am Tag des offenen Denkmals sein 10-jähriges Vereinsjubiläum. Mit dabei waren die Schlepperfreunde Lynow, die auch Mitglied im Förderverein Horstmühle e.V. sind.

Viele Besucherr*innen nutzten die Gelegenheit, um sich über die Horstmühle zu informieren und um das umfangreiche Begleitprogramm zu nutzen. Diverse Aussteller aus der Region waren vor Ort (Imker, Kräuterdame, Baruther Weine, Falkner). Beliebt war auch das Kinderprogramm mit Hüpfburg, Pferdereiten u. Basteln. Die Schlepperfreunde präsentierten historische Landwirtschaftstechnik.

Im Gespräch mit Helmut Dornbusch, dem Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Teltow-Fläming.

Der Siedlungsplatz Horstmühle liegt im Schöbendorfer Busch zwischen den Dörfern Horstwalde und Lynow inmitten des Baruther Urstromtals. Siedlungsplätze, die nur aus wenigen Gebäuden bestehen, wurden häufig im Laufe der Zeit aufgegeben, oder um sie herum entwickelten sich neue Orte. Bei der zwischen Hammerfliess und Hostgraben nördlich des Dünenzuges der Langen Horstberge gelegenen Horstmühle blieb dagegen die einsame und malerische Lage inmitten des Baruther Urstromtals in seltener Ursprünglichkeit bewahrt.

Im Gespräch mit Baruths Bürgermeister Peter Ilk.

Die überlieferten Gebäude gehören zu einer ehemaligen Scheidemühle der Herrschaft Baruth. Erstmals wurde die ursprünglich als Wassermühle betriebene Anlage Ende des 18. Jahrhunderts erwähnt.

Frankenfelder Jagd- u. Parforcehornbläser.

Spätestens Mitte des 19. Jh. wurde sie zu einer Getreidemühle umgewandelt. Nach dem Verlust des eigentlichen Mühlengebäudes existieren noch das Haupthaus (Wohnhaus), ein Nebengebäude (u.a. Stallungen) und ein Eiskeller, der als Fledermausquartier dient. Der Förderverein Horstmühle e.V. engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt der Horstmühle.

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